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Diese handgeschmiedete Armbrustbolzen-Spitze mit Tülle ist eine authentische Nachbildung historischer Armbrustbolzenspitzen des Hoch- und Spätmittelalters. Die robuste Ausführung aus Eisen eignet sich ideal für den Nachbau historischer Armbrustbolzen, Reenactment, Living History und museale Darstellungen.
Die Armbrustbolzen-Spitze mit Tülle ist eine detailgetreue Replik mittelalterlicher Bolzenspitzen, wie sie über Jahrhunderte hinweg für Jagd, Krieg und Schießübungen verwendet wurden.
Gefertigt aus handgeschmiedetem Eisen, orientiert sich diese Spitze eng an historischen Originalfunden. Die klassische Tüllenkonstruktion ermöglicht eine sichere Befestigung auf einem passenden Holzschaft und entspricht der im Mittelalter am häufigsten verwendeten Bauweise für Armbrustbolzen.
Durch ihre kompakte Form eignet sich die Spitze hervorragend für den Bau authentischer Armbrustbolzen für historische Darstellungen. Die Tülle sorgt für einen festen Sitz auf dem Schaft und bietet gleichzeitig die für mittelalterliche Projektilspitzen typische Stabilität.
Besonders hervorzuheben ist die traditionelle Schmiedearbeit. Jede Spitze wird von Hand gefertigt, wodurch eine authentische Oberfläche und eine historische Anmutung entstehen. Kleine Unterschiede in Form und Schmiedestruktur sind dabei typisch und unterstreichen den Charakter echter Handwerksarbeit.
Für Reenactment, Living History, Museumsdarstellungen oder den Nachbau historischer Armbrustausrüstung stellt diese Armbrustbolzenspitze eine hervorragende Wahl dar.
Die Armbrust gehörte vom Hochmittelalter bis in die frühe Neuzeit zu den wirkungsvollsten Fernwaffen Europas. Ihre Geschosse wurden als Bolzen bezeichnet und waren deutlich kürzer und schwerer als gewöhnliche Bogenpfeile.
Die meisten mittelalterlichen Armbrustbolzen verwendeten sogenannte Tüllenspitzen, bei denen die Spitze über den Holzschaft geschoben wurde. Diese Konstruktion erwies sich als besonders stabil und war bei militärischen Armbrüsten weit verbreitet.
Archäologische Funde aus dem 13. und 14. Jahrhundert zeigen zahlreiche handgeschmiedete Armbrustbolzenspitzen mit ähnlicher Form und Bauweise. Solche Spitzen wurden sowohl im militärischen Bereich als auch für die Jagd verwendet.
Im Gegensatz zu vielen Bogenpfeilen mussten Armbrustbolzen aufgrund der hohen Abschussenergie besonders robust konstruiert werden. Deshalb dominierten geschmiedete Eisenspitzen mit stabiler Tülle über Jahrhunderte hinweg die europäische Armbrusttechnik.
Da jede Spitze einzeln von Hand geschmiedet wird, können leichte Unterschiede in Form, Oberfläche und Schmiedestruktur auftreten. Diese Merkmale sind kein Mangel, sondern ein Zeichen traditioneller Handwerkskunst.