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Diese handgeschmiedete mittelalterliche Haspe ist ein authentischer Verschlussbeschlag nach historischen Vorbildern. Im Mittelalter wurde dieser Beschlag nicht nur als Haspe oder Überfalle, sondern regional auch als Arbe, Anlegarbe oder Anlegearbe bezeichnet, was auch heute noch der Fall ist. Mit ihrem kunstvoll eingerollten Ende und der traditionellen Schmiedearbeit eignet sie sich hervorragend für Truhen, Kisten, Schränke und historische Möbelprojekte.
Die mittelalterliche Haspe, regional auch als Arbe, Anlegarbe oder Anlegearbe bekannt, gehört zu den klassischen Verschlussbeschlägen des Mittelalters. Solche Beschläge fanden sich an Truhen, Schatzkisten, Schränken, Türen und Transportkisten und sorgten für eine einfache, robuste und langlebige Verriegelung.
Diese Ausführung wird vollständig von Hand geschmiedet und orientiert sich an historischen Originalen. Besonders auffällig ist das kunstvoll eingerollte Ende, das nicht nur dekorativen Charakter besitzt, sondern zugleich die hohe Schmiedekunst des Mittelalters widerspiegelt.
Die Haspe besteht aus massivem Eisen und besitzt eine besonders robuste Ausführung. Dadurch eignet sie sich sowohl für dekorative Projekte als auch für funktionale Anwendungen an Truhen, Kisten oder historischen Möbelstücken.
Durch ihre schlichte, aber elegante Gestaltung fügt sich die Haspe harmonisch in nahezu jede mittelalterliche Umgebung ein. Ob für den Bau einer Wikingertruhe, einer spätmittelalterlichen Schatztruhe oder zur Restaurierung historischer Möbel – dieser Beschlag sorgt für ein authentisches Erscheinungsbild.
Jede Haspe wird von Hand gefertigt. Kleine Unterschiede in Oberfläche, Form und Schmiedestruktur sind daher Ausdruck echter Handarbeit und machen jedes Stück zu einem Unikat.
Die Haspe gehört zu den ältesten bekannten Verschlussarten Europas. Bereits im Frühmittelalter wurden Haspen und Überfallen verwendet, um Truhen, Kisten und Türen sicher zu verschließen.
Im deutschsprachigen Raum finden sich für diesen Beschlag zahlreiche historische Bezeichnungen. Neben Haspe und Überfalle waren insbesondere die Begriffe Arbe, Anlegarbe oder Anlegearbe gebräuchlich. Diese Begriffe beschreiben einen Beschlag, der über eine Öse oder Krampe gelegt wird und dadurch einen Verschluss bildet.
Besonders Truhenbeschläge wurden häufig mit kunstvoll geschmiedeten Enden versehen. Spiralen, eingerollte Formen und geschweifte Enden waren nicht nur dekorative Elemente, sondern zugleich ein Zeichen der handwerklichen Fähigkeiten des Schmieds.
Originale Beschläge dieser Art finden sich an mittelalterlichen Truhen aus Klöstern, Burgen, Handelshäusern und Kaufmannslagern in ganz Europa. Die robuste Konstruktion machte sie über Jahrhunderte hinweg zu einer der beliebtesten Verschlusslösungen.
Da jede Haspe einzeln von Hand geschmiedet wird, können leichte Unterschiede in Form, Oberfläche und Schmiedestruktur auftreten. Diese Merkmale sind kein Mangel, sondern ein Zeichen echter traditioneller Handarbeit.