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Großer normannischer Langschild aus Holz in klassischer Tropfen- beziehungsweise Mandelform. Der ca. 129 cm hohe Schild ist transparent lackiert und mit einem aufgenieteten Schildbuckel sowie einem markanten Kreuz aus Stahl versehen. Fünf Lederriemen auf der Rückseite ermöglichen das Tragen und Führen des Schildes. Mit ca. 4,5 kg Gewicht ein eindrucksvolles Stück für Normannen-, Kreuzfahrer- und hochmittelalterliche Darstellungen.
Der Normannenschild mit Kreuz ist mit seinen ca. 129 × 60 cm ein ausgesprochen großer und massiver Schild. Die langgezogene Form bietet eine deutlich größere Körperabdeckung als ein Rundschild und schützt insbesondere auch Hüfte und Beine.
Der Schildkörper besteht aus ca. 13 mm starkem Holz und ist transparent lackiert, sodass die natürliche Holzstruktur sichtbar bleibt. Auf der Vorderseite sitzen ein metallener Schildbuckel sowie ein großes, aufgenietetes Stahlkreuz, das dem Schild seine markante Optik verleiht.
Auf der Rückseite befinden sich fünf Lederriemen, über die der Schild getragen und geführt werden kann. Mit rund 4,5 kg besitzt er eine entsprechend solide und kräftige Ausführung.
Der langgezogene Normannen- oder Drachenschild entwickelte sich im 10. und 11. Jahrhundert und ist besonders durch den Teppich von Bayeux bekannt, der die normannische Eroberung Englands im Jahr 1066 darstellt. Dort sind zahlreiche berittene normannische Krieger mit solchen langgezogenen Schilden zu sehen. Auch bei Fußkämpfern kam die Form zum Einsatz.
Die lange, nach unten zulaufende Form bot besonders einem Reiter guten Schutz für die linke Körperseite und das Bein, ohne beim Reiten so stark zu behindern wie ein großer runder Schild. Das British Museum weist ebenfalls auf die für das späte 11. Jahrhundert typische Verbindung von Nasalhelm und mandelförmigem beziehungsweise „kite-shaped“ Schild hin.
Im Verlauf des 12. Jahrhunderts wurden diese Schilde allmählich kürzer und entwickelten sich schließlich zu den kompakteren hochmittelalterlichen Dreiecksschilden.
Das große Stahlkreuz dieses Modells ist als historisch inspirierte Gestaltung zu verstehen und nicht als Rekonstruktion eines bestimmten überlieferten normannischen Schildes.
Den Holzschild möglichst trocken lagern. Nach Kontakt mit Feuchtigkeit vollständig trocknen lassen. Die unlackierten Stahlteile können dünn mit Waffenöl oder mikrokristallinem Polierwachs gegen Korrosion geschützt werden.