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Dieser schaukampftaugliche Scheibendolch ist eine authentische Nachbildung eines typischen Rondel- bzw. Scheibenknaufdolches des 14. Jahrhunderts. Mit seiner robusten Klinge, dem handgeschnitzten Holzgriff und der hochwertigen Lederscheide eignet er sich hervorragend für Reenactment, Schaukampf und historische Darstellungen.
Der Scheibendolch, auch Scheibenknaufdolch oder Rondel-Dolch genannt, zählt zu den bekanntesten Seitenwaffen des europäischen Spätmittelalters. Diese hochwertige Rekonstruktion orientiert sich an historischen Originalen des 14. Jahrhunderts und verbindet authentisches Erscheinungsbild mit den Anforderungen des modernen Schaukampfes.
Scheibendolche erfreuten sich im gesamten Europa großer Beliebtheit und wurden von Rittern, Landsknechten, Söldnern, Händlern und sogar Bauern getragen. Als zuverlässige Seitenwaffe begleiteten sie ihren Besitzer täglich und kamen sowohl als Werkzeug als auch im Nahkampf zum Einsatz.
Die schaukampftaugliche Klinge besitzt eine ca. 210 mm lange Hohlkehle, welche das Gewicht reduziert und gleichzeitig die Stabilität der Klinge erhöht. Dank der abgerundeten Spitze und der ca. 2 mm starken Schlagkante eignet sich dieser Dolch hervorragend für den historischen Schaukampf.
Der handgeschnitzte Holzgriff liegt angenehm und sicher in der Hand. Die charakteristischen Scheiben an Parierstange und Knauf verleihen dem Dolch nicht nur seinen Namen, sondern schützen gleichzeitig die Hand und ermöglichen eine sichere Kraftübertragung beim Führen der Waffe.
Zum Lieferumfang gehört eine passgenaue schwarze Lederscheide, mit der sich der Dolch sicher am Gürtel tragen lässt und jederzeit griffbereit ist.
Dieser Scheibendolch eignet sich ideal für Reenactment, Schaukampf, Living History, Mittelalterveranstaltungen oder als dekoratives Sammlerstück.
Der Scheibendolch entstand im 14. Jahrhundert und entwickelte sich rasch zur beliebtesten Seitenwaffe des europäischen Spätmittelalters. Seinen Namen verdankt er den charakteristischen scheibenförmigen Parier- und Knaufelementen, die die Hand schützten und beim kraftvollen Stich zusätzlichen Halt boten.
Besonders Ritter führten den Scheibendolch als letzte Reservewaffe, wenn Schwert oder Lanze im Kampf verloren gingen. Aufgrund seiner schmalen, steifen Klinge eignete er sich hervorragend dazu, die Schwachstellen einer Plattenrüstung – etwa Achseln, Visier oder Gelenke – gezielt anzugreifen. Gleichzeitig war er auch unter Landsknechten, Bürgern und Händlern weit verbreitet und gehörte über zwei Jahrhunderte zur alltäglichen Ausrüstung.
Bekannt ist diese Dolchform außerdem aus den berühmten Fechtbüchern des Hans Talhoffer, in denen zahlreiche Nahkampftechniken mit dem Scheibendolch dargestellt werden.
Der Dolch ist für den historischen Schaukampf ausgelegt und besitzt eine ca. 2 mm starke Schlagkante sowie eine abgerundete Spitze.
Leichte Unterschiede in Holzmaserung oder Oberflächenfinish sind produktionsbedingt möglich und unterstreichen den individuellen Charakter jedes Exemplars.