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Dieser authentische deutsche Schaller aus der Zeit um 1490 ist eine hochwertige Rekonstruktion eines der bedeutendsten Helme des Spätmittelalters. Gefertigt aus 1,6 mm starkem Stahl, mit beweglichem Visier, vernieteten Nackenlamellen und verstellbarem Lederinlet eignet er sich hervorragend für Reenactment, Schaukampf und historische Darstellungen.
Der deutsche Schaller zählt zu den bekanntesten und ausgereiftesten Helmformen des europäischen Spätmittelalters. Gegen Ende des 15. Jahrhunderts verdrängte er vielerorts die Beckenhaube und entwickelte sich zu einem der am häufigsten verwendeten Helme für Ritter, Söldner und Fußknechte.
Diese authentische Rekonstruktion eines deutschen Schallers um 1490 wird aus ca. 1,6 mm starkem Stahlblech gefertigt und ist dadurch bedingt schaukampftauglich. Seine charakteristische Form bietet einen hervorragenden Schutz für Kopf, Gesicht und Nacken und verbindet hohe Schutzwirkung mit einer für die damalige Zeit außergewöhnlich guten Beweglichkeit.
Besonders auffällig sind die beweglichen Nackenlamellen, die an die Helmglocke angenietet sind. Sie schützen den empfindlichen Nackenbereich, ohne die Bewegungsfreiheit einzuschränken – ein wesentlicher Fortschritt gegenüber früheren Helmformen.
Das bewegliche Visier wird von handgeschmiedeten Kleeblattnieten gehalten und kann mithilfe eines stabilen Arretierdorns sicher in der unteren Position fixiert werden. Dadurch lässt sich der Helm sowohl geschlossen als auch geöffnet tragen.
Im Inneren sorgt ein komfortables, höhenverstellbares Lederinlet für angenehmen Sitz und sicheren Halt. Ergänzt wird die Ausstattung durch einen stabilen Leder-Kinnriemen mit authentischer Messingschnalle, der den Helm zuverlässig fixiert.
Historisch wurde der deutsche Schaller meist zusammen mit einer Helmbarte oder Halsberge getragen, wodurch Kopf, Hals und Nacken optimal geschützt waren.
Ob für Reenactment, Schaukampf, Living History, Mittelalterveranstaltungen oder als hochwertiges Sammlerstück – dieser Schaller zählt zu den eindrucksvollsten Helmformen des ausgehenden Mittelalters.
Der Schaller entwickelte sich in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts und wurde insbesondere im deutschsprachigen Raum zur dominierenden Helmform des späten Mittelalters. Gegen Ende des Jahrhunderts trugen ihn Ritter, Landsknechte und schwer bewaffnete Fußtruppen in ganz Mitteleuropa.
Seine große Stärke lag in der Verbindung aus hervorragendem Schutz und hoher Beweglichkeit. Während die verlängerte Helmglocke und die beweglichen Nackenlamellen den Hinterkopf und Nacken schützten, ermöglichte das bewegliche Visier eine flexible Anpassung an die jeweilige Kampfsituation.
In Kombination mit einer Helmbarte oder Halsberge entstand eine nahezu vollständige Panzerung des Kopf- und Halsbereiches. Der Schaller gilt deshalb als einer der technisch ausgereiftesten Helme des europäischen Mittelalters und prägte das Erscheinungsbild der Ritterheere des ausgehenden 15. Jahrhunderts.
Da jeder Helm teilweise in Handarbeit gefertigt wird, können geringe Abweichungen in Gewicht, Oberfläche oder Verarbeitung auftreten. Diese Merkmale unterstreichen den individuellen Charakter jeder einzelnen Helmreplik.