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Handgeschmiedetes mittelalterliches Einhandschwert im Stil des 14. Jahrhunderts mit breiter Klinge aus kohlenstoffreichem EN45-Federstahl, ausgeprägten Hohlkehlen und ca. 2 mm breiten Schlagkanten. Der kräftige, ca. 125 mm lange Griff bietet auch großen Händen ausreichend Platz. Parierstange und massiver Scheibenknauf bestehen aus Messing. Geliefert wird das Schwert mit einer lederbezogenen Holzscheide und Messing-Ortsblech.
Dieses Edward-III.-Schwert orientiert sich an kräftigen Einhandschwertern des 14. Jahrhunderts. Die handgeschmiedete Klinge besteht aus kohlenstoffreichem EN45-Federstahl, der sich durch eine gute Kombination aus Festigkeit, Zähigkeit und Elastizität auszeichnet.
Die Klinge ist ca. 45 mm breit und 4 mm stark. Die ausgeprägten Hohlkehlen reduzieren Masse und unterstützen die charakteristische Linienführung des Schwertes.
Die Schneiden sind ungeschärft und besitzen ca. 2 mm breite Schlagkanten. Damit ist die Kantenstärke bereits für den Schaukampf geeignet.
Die Originalausführung besitzt:
Die schaukampfoptimierte Version wird einsatzbereit vorbereitet:
Durch die Bearbeitung der Spitze verkürzt sich die Klinge um etwa 10 mm.
Der ca. 125 mm lange und kräftig ausgeführte Griff bietet für ein mittelalterliches Einhandschwert vergleichsweise viel Platz.
Viele vergleichbare Schwerter besitzen kürzere Griffstücke. Dieses Modell lässt sich daher auch mit größeren Händen oder kräftigeren Handschuhen angenehm führen.
Die leicht geschwungene Parierstange misst ca. 190 mm.
Der massive Scheibenknauf aus Messing besitzt einen Durchmesser von ca. 65 mm und ist an seiner stärksten Stelle etwa 33 mm dick.
Der Point of Balance liegt ca. 215 mm vor der Parierstange. Dadurch ist das Schwert deutlich klingenorientiert beziehungsweise kopflastig.
Diese Balance unterstützt kraftvolle Hiebe und passt zum Charakter vieler hieborientierter Einhandschwerter des 14. Jahrhunderts.
Das Schwert selbst wiegt ca. 1510 g. Zusammen mit der Scheide beträgt das Gesamtgewicht ca. 1960 g.
Zum Lieferumfang gehört eine stabile Holzscheide mit Lederüberzug.
Der Holzkern schützt die Klinge, während das Leder für eine historisch passende Optik sorgt. Ein Ortsblech aus Messing schützt die Scheidenspitze und greift optisch Parierstange und Knauf auf.
Aufgrund der handwerklichen Fertigung können Maße und Gewichte geringfügig variieren.
König Eduard III. von England regierte von 1327 bis 1377. In seine Herrschaft fällt der Beginn des Hundertjährigen Krieges und eine bedeutende Entwicklungsphase mittelalterlicher Bewaffnung und Rüstung.
Breite Einhandschwerter mit Hohlkehlen waren im 14. Jahrhundert weiterhin weit verbreitet. Ihre Konstruktion verband gute Hiebeigenschaften mit ausreichender Stabilität und einer für den Kampf günstigen Gewichtsverteilung.
Die weit vorne liegende Balance dieses Modells unterstützt den kraftvollen, hieborientierten Charakter des Schwertes.
Das Modell ist keine nachgewiesene Replik eines persönlichen Schwertes Eduards III., sondern orientiert sich an Schwertformen seiner Epoche.
EN45-Federstahl ist nicht rostfrei. Fingerabdrücke, Schweiß und Feuchtigkeit sollten nach Gebrauch entfernt und die Klinge anschließend konserviert werden.
Die schaukampfoptimierte Version wird bereits vollständig entfettet und mit hochwertigem mikrokristallinem Polierwachs konserviert ausgeliefert. Dadurch erhält die Klinge einen trockenen Schutzfilm gegen Feuchtigkeit, Fingerabdrücke und Korrosion.
Die ca. 2 mm breiten Schlagkanten sind bereits schaukampftauglich ausgeführt.
Bei der Originalversion muss jedoch die Spitze vor dem Einsatz ausreichend abgerundet werden. Die schaukampfoptimierte Ausführung wird bereits mit abgerundeter und polierter Spitze einsatzbereit geliefert.
Maßgeblich bleiben immer die jeweiligen Sicherheitsregeln des Veranstalters oder Vereins.
Auch ein ungeschärftes Schwert besitzt aufgrund seiner Stahlklinge, seines Gewichts und der Spitze ein erhebliches Verletzungspotenzial.
Abgabe ausschließlich an Personen ab 18 Jahren. Altersnachweis erforderlich.
Spezifische Referenzen