- Neu
Diese wikingerzeitliche Schildkrötenbrosche aus massiver Bronze ist eine detailreiche Replik historischer Ovalfibeln des 9.–10. Jahrhunderts. Mit kunstvoller Tierornamentik und traditioneller Wachs-Ausschmelz-Gusstechnik eignet sich diese Brosche ideal für Wikingergewandung, Reenactment und historische Darstellung.
Die Wikinger Schildkrötenbrosche aus Bronze ist eine hochwertige Nachbildung jener charakteristischen Ovalfibeln, die während der Wikingerzeit von nordischen Frauen getragen wurden. Diese sogenannten Schildkröten- oder Ovalbroschen gehörten zu den bekanntesten Schmuckstücken der Wikingerzeit und wurden meist paarweise verwendet, um die Trägerbänder eines Schürzenkleides zu befestigen.
Gefertigt aus massiver Bronze und hergestellt im traditionellen Wachs-Ausschmelz-Gussverfahren (Cire Perdue) überzeugt diese Brosche durch besonders feine Details und authentische Oberflächenstruktur. Die leicht gewölbte Form sowie die dekorative Ornamentik orientieren sich eng an historischen Originalfunden aus bedeutenden Wikingerzentren wie Birka, Hedeby (Haithabu) und Jorvik.
Die Oberfläche zeigt ein kunstvoll ausgearbeitetes Motiv aus Greiftieren, Knotenmuster und Schlangenornamentik, typische Gestaltungselemente wikingerzeitlicher Kunststile. Besonders charakteristisch sind die stilisierten Tierkopf-Enden sowie die plastisch ausgearbeiteten Reliefstrukturen.
Auf der Rückseite befindet sich ein funktionales Nadelsystem mit sicherer Halterung, das sich an historischen Vorbildern orientiert und die Brosche tragbar macht.
Ovalbroschen wie diese waren weit mehr als reine Schmuckstücke. Sie galten als Zeichen von Status, Wohlstand und kultureller Zugehörigkeit. Zwischen paarweise getragenen Schildkrötenbroschen wurden häufig Perlenketten, Werkzeuge, Amulette oder kleine Alltagsgegenstände befestigt.
Diese Brosche eignet sich hervorragend für Wikingergewandung, Reenactment, LARP, historische Darstellung oder als dekoratives Sammlerstück.
Die sogenannten Schildkrötenbroschen (engl. Tortoise Brooches) gehören zu den charakteristischsten Schmuckformen der Wikingerzeit. Sie entstanden etwa ab dem 8. Jahrhundert und entwickelten sich bis ins 10. Jahrhundert zu einem wichtigen Bestandteil weiblicher nordischer Kleidung.
Archäologische Funde solcher Broschen stammen aus zahlreichen bedeutenden Wikingerstätten, darunter Birka in Schweden, Hedeby in Dänemark, Jorvik in England sowie aus Island und dem Baltikum. Besonders reich verzierte Exemplare wurden häufig in Frauengräbern entdeckt und galten als Zeichen sozialen Statuses.
Die Broschen wurden meist paarweise auf Brusthöhe getragen und dienten dazu, das sogenannte Schürzenkleid (Hängerock) zu befestigen. Zwischen den Broschen trugen Wikingerinnen oft Ketten mit Perlen, Werkzeugen oder Amuletten.
Da jede Brosche im Gussverfahren gefertigt wird, können leichte Unterschiede in Oberfläche, Farbe oder Struktur auftreten. Diese Merkmale unterstreichen den authentischen Charakter jedes Stücks.