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Die lange Bruche „Braies Long“ aus reiner Baumwolle gehört zu den grundlegendsten Kleidungsstücken der europäischen Gewandungsgeschichte. Vom frühen Mittelalter über die Ritterzeit bis in die Renaissance und den Dreißigjährigen Krieg wurde sie von nahezu allen Gesellschaftsschichten getragen und bildet die perfekte Basis für authentische historische Darstellungen.
Die lange Bruche „Braies Long“ ist ein historisches Untergewand, dessen Ursprünge weit in die europäische Geschichte zurückreichen. Sie zählt zu den ältesten bekannten Kleidungsstücken der europäischen Männerbekleidung und wurde über viele Jahrhunderte hinweg in unterschiedlichsten Formen getragen.
Gefertigt aus 100 % Baumwolle bietet diese Bruche einen hohen Tragekomfort und eignet sich hervorragend als Grundlage historischer Gewandungen. Der großzügige Schnitt sorgt für viel Bewegungsfreiheit und ermöglicht das komfortable Tragen unter Hosen, Beinlingen, Landsknechthosen, Pluderhosen oder anderer historischer Bekleidung.
Besonders praktisch ist der traditionelle Tunnelzug mit Kordel am Bund, mit dem die Weite individuell angepasst werden kann. Die langen Hosenbeine können locker getragen oder historisch korrekt unterhalb des Knies zusammengebunden werden.
Die Bruche eignet sich hervorragend für:
Obwohl sie später meist unter weiterer Kleidung verborgen war, gehörte die Bruche über viele Jahrhunderte hinweg zur unverzichtbaren Grundausstattung nahezu jedes Mannes.
Die Bruche ist bereits seit dem 6. Jahrhundert archäologisch und bildlich nachweisbar und entwickelte sich zu einem der wichtigsten Kleidungsstücke Europas. Ursprünglich handelte es sich um eine einfache, weit geschnittene Unterhose, die direkt auf der Haut getragen wurde.
Ihre eigentliche Blütezeit erlebte die Bruche zwischen dem 12. und 15. Jahrhundert. In dieser Epoche gehörte sie zur Standardbekleidung nahezu aller Männer – vom einfachen Bauern über Handwerker und Händler bis hin zu Rittern und Adeligen. Sie wurde unter Beinlingen getragen, welche häufig direkt an der Bruche befestigt wurden.
Im Hoch- und Spätmittelalter erfüllte die Bruche mehrere Aufgaben gleichzeitig: Sie diente als Unterwäsche, sorgte für Hygiene, erhöhte den Tragekomfort und bildete die Grundlage der gesamten männlichen Bekleidung.
Mit dem Übergang zur Renaissance und der Entwicklung von Hosenformen wie der Pluderhose verlor die Bruche zwar zunehmend ihre sichtbare Bedeutung, blieb jedoch weiterhin ein wichtiger Bestandteil der Kleidung. Selbst in der Zeit der Landsknechte, Musketiere und des Dreißigjährigen Krieges wurden Bruche oder ähnliche Unterhosen weiterhin getragen.
Damit zählt die Bruche zu den langlebigsten und am weitesten verbreiteten Kleidungsstücken der europäischen Bekleidungsgeschichte.
Im Lieferumfang ist ausschließlich die Bruche enthalten.
Auf Produktbildern dargestellte Hemden, Hosen, Wämser, Gürtel oder weiteres Zubehör dienen ausschließlich der Veranschaulichung und sind separat erhältlich.
Da Baumwolle ein Naturmaterial ist, können leichte Unterschiede in Struktur und Farbwirkung auftreten.
Kaum ein Kleidungsstück ist historisch vielseitiger einsetzbar als die Bruche. Sie bildet die perfekte Grundlage für Gewandungen vom Frühmittelalter über die Ritterzeit bis hin zur Renaissance und den Darstellungen des Dreißigjährigen Krieges.
In Kombination mit einem Renaissance-Hemd, Landsknechtwams, historischer Hose, Hut und passenden Accessoires entsteht eine authentische Gewandung, die nicht nur historisch stimmig wirkt, sondern auch einen deutlich höheren Tragekomfort bietet.
Gerade bei hochwertigen historischen Darstellungen lohnt es sich, die Gewandung von Grund auf korrekt aufzubauen – und genau hier beginnt die Geschichte mit einer guten Bruche.
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