Dieses spätmittelalterliche Langschwert ist eine detailgetreue Replik eines Originals aus dem Landesmuseum Zürich. Die gehärtete Federstahlklinge mit rautenförmigem Querschnitt, der lederbezogene Holzgriff und der markante Fischschwanzknauf machen dieses Schwert zu einer authentischen Waffe für Reenactment, Schaukampf und historische Darstellungen.
Das Langschwert Typ XVa aus dem Landesmuseum Zürich ist eine hochwertige Nachbildung eines spätmittelalterlichen Zweihänderschwertes aus der Zeit um 1450–1460. Das historische Original befindet sich im Landesmuseum Zürich in der Schweiz und gehört laut der bekannten Oakeshott-Schwerttypologie zum Typ XVa.
Langschwerter dieser Bauart wurden im Spätmittelalter von Rittern und Kriegern verwendet und waren sowohl für den Kampf zu Fuß als auch vom Pferd aus geeignet. Die schlanke, zur Spitze hin verjüngte Klinge mit rautenförmigem Querschnitt wurde speziell für kraftvolle Stiche gegen die zunehmend verbreiteten Plattenrüstungen entwickelt.
Die Klinge aus Federstahl ist gehärtet und auf etwa 48 HRC angelassen. Sie ist bis zum Knauf durchgeschmiedet und dort traditionell vernietet, wodurch eine stabile und langlebige Konstruktion entsteht. Die Schlagkanten von ca. 2 mm sowie die abgerundete Spitze machen dieses Schwert ideal für Reenactment, Schaukampf oder Sparring.
Die Parierstange aus Stahl schützt die Hand und sorgt für eine ausgewogene Balance. Der Holzgriff mit Lederbezug liegt angenehm in der Hand und ermöglicht eine sichere Führung der Waffe. Den Abschluss bildet ein markanter Fischschwanzknauf, der für zusätzliche Stabilität und eine ausgewogene Gewichtsverteilung sorgt.
Zum Lieferumfang gehört eine hochwertige Schwertscheide aus vegetabil gegerbtem Leder. Zusätzlich ist ein Tragegurt mit Messingschnallen enthalten, sodass das Schwert bequem getragen werden kann.
Dieses Langschwert eignet sich hervorragend für Reenactment, historischen Schaukampf, Training, Sammler oder als beeindruckendes Ausstellungsstück.
Das Langschwert gehörte im Spätmittelalter zu den wichtigsten Waffen der europäischen Kriegerelite. Mit seiner langen Klinge und der Möglichkeit, es ein- oder beidhändig zu führen, bot es eine vielseitige Kombination aus Reichweite, Kraft und Präzision.
Schwerter des Typs XVa zeichneten sich besonders durch ihre schlanke, steife Klinge aus, die für präzise Stiche entwickelt wurde. Diese Bauform entstand in einer Zeit, in der sich immer stärker gepanzerte Gegner auf dem Schlachtfeld gegenüberstanden.
Die angegebenen Maße und Gewichte können von Exemplar zu Exemplar leicht variieren, da jedes Schwert teilweise von Hand gefertigt wird.
Frei verkäuflich an Personen ab dem 18. Lebensjahr (Altersnachweis erforderlich).