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Authentische mittelalterliche Nierentasche aus geschmeidigem, robustem Leder, nach Vorbildern des Spätmittelalters um 1400–1500. Die charakteristische Form ist sowohl aus zeitgenössischen Darstellungen als auch aus archäologischem Fundmaterial bekannt. Eine historisch inspirierte Schnalle verschließt die Tasche sicher. Erhältlich in Braun oder Schwarz und passend für Gürtel bis ca. 5 cm Breite.
Diese klassische Nierentasche des Spätmittelalters ist eine praktische und zugleich historisch stimmige Ergänzung für Gewandungen des 15. Jahrhunderts.
Ihre charakteristische, leicht geschwungene Form gab dieser Taschenart ihren heutigen Namen. Vergleichbare Gürteltaschen sind auf zahlreichen spätmittelalterlichen Gemälden dargestellt und auch durch erhaltenes Fundmaterial belegt.
Gefertigt wird die Tasche aus geschmeidigem und dennoch robustem Leder. Mit Abmessungen von ca. 20 × 18 × 2 cm bietet sie ausreichend Platz für persönliche Gegenstände, ohne am Gürtel übermäßig aufzutragen.
Die Taschenklappe wird mit einer nach historischem Vorbild gestalteten Schnalle verschlossen. Diese ist nicht nur funktional, sondern bildet zugleich den charakteristischen Blickfang auf der Vorderseite.
Je nach Ausführung ergänzen silber- beziehungsweise messingfarbene Metallteile die braune oder schwarze Lederfarbe und verleihen der Tasche eine zurückhaltende, mittelalterliche Optik.
Auf zusätzliche Zierbeschläge wurde bewusst verzichtet. Dadurch lässt sich die Tasche besonders vielseitig mit unterschiedlichen spätmittelalterlichen Gewandungen kombinieren.
Auf der Rückseite befinden sich stabile Gürtelschlaufen für Gürtel bis ca. 50 mm Breite. Die Tasche sitzt dadurch unmittelbar am Gürtel und ist schnell erreichbar.
Sie eignet sich hervorragend für Reenactment, Living History, Mittelaltermärkte oder LARP, insbesondere für Darstellungen des 15. Jahrhunderts.
Nierentaschen waren besonders im 15. Jahrhundert eine verbreitete Form der Gürteltasche. Da mittelalterliche Kleidung in der Regel keine integrierten Hosentaschen im heutigen Sinn besaß, wurden persönliche Gegenstände häufig in Taschen am Gürtel getragen.
Die typische geschwungene Form findet sich auf zahlreichen spätmittelalterlichen Bildquellen. Auch erhaltene Taschen und Beschläge zeigen, dass diese Gürteltaschen sowohl funktionale Alltagsgegenstände als auch sichtbare Bestandteile der Kleidung waren.
Die schlichte Ausführung dieses Modells eignet sich besonders gut für eine zurückhaltende und vielseitige spätmittelalterliche Darstellung.
Leder sollte möglichst trocken gelagert und nicht dauerhaft starker Nässe ausgesetzt werden. Bei Bedarf sparsam mit einer geeigneten Lederpflege behandeln.
Da Leder ein Naturmaterial ist, können Farbton, Oberflächenstruktur und Narbung geringfügig variieren. Diese Unterschiede sind materialtypisch und machen jede Tasche zu einem Einzelstück.
Spezifische Referenzen