Diese Wikinger-Taschenbügel aus Kiefernholz basieren auf archäologischen Funden aus Haithabu und dienen als Trägerkonstruktion für wikingerzeitliche Umhängetaschen. Die charakteristische Form mit Schlitzen und Bohrungen ermöglicht den authentischen Nachbau frühmittelalterlicher Taschen nach historischen Vorbildern. Ideal für Reenactment, Living History, Museumsdarstellungen und historisches Handwerk.
Die Wikinger Taschenbügel aus Holz gehören zu den interessantesten und charakteristischsten Bestandteilen historischer Taschenfunde aus der Wikingerzeit. Sie dienten dazu, Taschen aus Stoff oder Leder eine stabile Form zu verleihen und gleichzeitig eine praktische Befestigung von Trageriemen oder Kordeln zu ermöglichen.
Diese Ausführung basiert auf einem historischen Fund aus Haithabu, einer der bedeutendsten Handels- und Handwerksstädte Nordeuropas zwischen dem 8. und 11. Jahrhundert. Haithabu war ein wichtiger Umschlagplatz zwischen Skandinavien, dem Baltikum, dem Frankenreich und dem Orient. Die dort gefundenen Taschenbügel liefern wertvolle Erkenntnisse über die Alltagsausstattung der Wikingerzeit.
Gefertigt aus Kiefernholz, überzeugen die Taschenbügel durch ihre leichte und dennoch stabile Konstruktion. Die eingearbeiteten Schlitze ermöglichen das Einführen und Vernähen von Stoff oder Leder, wodurch eine stabile Taschenöffnung entsteht. Zusätzliche Bohrungen dienen zur Befestigung von Kordeln oder Lederriemen und erlauben verschiedene Trageweisen.
Die schlichte Eleganz der Holzbügel macht sie zur idealen Grundlage für authentische Wikinger- und Frühmittelaltertaschen. Sie eignen sich hervorragend für den Selbstbau historischer Taschen und ermöglichen die Rekonstruktion zahlreicher archäologisch belegter Taschenformen.
Zu den interessantesten Taschenfunden der Wikingerzeit gehören die sogenannten Bügeltaschen, deren Form durch hölzerne Taschenbügel stabilisiert wurde. Solche Taschen wurden in mehreren bedeutenden wikingerzeitlichen Fundorten entdeckt, darunter Haithabu, Birka, verschiedene Fundorte in Dänemark sowie Regionen Finnlands und Schwedens.
Aus Haithabu sind insgesamt mehrere Taschenbügel unterschiedlicher Formen und Größen bekannt. Die erhaltenen Funde reichen von etwa 18 cm bis knapp 50 cm Länge und belegen die große Vielfalt dieser Taschenform. Die Bügel dienten dazu, textile oder lederne Taschen offen und formstabil zu halten. Gleichzeitig boten sie eine einfache Möglichkeit zur Befestigung von Trageriemen oder Kordeln.
Taschen dieser Bauart gehörten zur alltäglichen Ausrüstung von Händlern, Handwerkern, Reisenden und wohlhabenden Wikingern. Sie wurden für Münzen, Werkzeuge, persönliche Gegenstände oder Handelswaren genutzt und gehörten zu den wichtigsten Gebrauchsgegenständen des täglichen Lebens.
Die Funde aus Haithabu, Birka und Viborg zeigen, dass diese Taschenform im gesamten skandinavischen Raum weit verbreitet war und über mehrere Jahrhunderte hinweg genutzt wurde.
Da Holz ein Naturprodukt ist und die Bügel handwerklich gefertigt werden, können Maserung, Farbton und Oberflächenstruktur leicht variieren. Diese Unterschiede unterstreichen den authentischen Charakter jedes einzelnen Paares.